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Die Information , ist das kleinsteTeilchen des Makrokosmos und stellt die Verbindung zur Quantentheorie, als einheitliche Theorie der Naturwissenschaften dar. |
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Der Versuch ein Buch zu schreiben von goh NEW :
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Hallo,
Die beste Zeit hatte Gunni bei/mit Christian Burchard, Bandleader von Embryo und der wechselhaften Krautrockjazzband Dissidenten. Das sind zwei Bands von Vielen die Gunni bis heute kennenlernte. Die Dissidenten verloren Ihre weltweit musikalische Kompetenz, nachdem ihr neuer deutscher Drummer die Araber und Gunni als inkompetent verunglimpfte, und so letztlich verdrängte! Munju hatte keine technische Raffinesse,mehr, als Gunni Tonabnehmer für Vibraphone mit erfinden half . Diese abhanden gekommene Eigenschaften der Gruppen saugte an deren Originalität und ihrer Authentizität wie ein trockener Schwamm . Erfolg ist meist zwiespältig, stellt er sich ein , werden die lange darauf gewartet habsen, gierig und vergessen dass die gesamte Gemeinschaft diesen Segen erreicht hat! Kurz zuvor bestand die Gemeinschaft nämlich aus Desperados, die alle wenig bis nichts abbekamen. Das "noch nichts erreicht haben" machte eben diese scheinbar geklonten Menschen
aus und schwor sie deshalb zusammen. Erfolg, wenn man so will, sprengt dann diesen Haufen Idealisten. Wie eine nichtbestandene Prüfung. Es gab was zu verteilen. Das korrumpierte; zuerst die Managerriege, dann die Bandleader, Komponisten und Texter usf ... Geboren wurde Gunni 1950 mit horizontalen Ohren. Möglicherweise war damit schon sein Lebensweg irgendwie vorgezeichnet. Zwar meinte in den 60ern sein Alter Herr, eine Schönheitsoperation könne verhindern, dass Gunni weiterhin lange Haare wie George Harrison und Keith Richard zum Kaschieren der abstehenden Ohren weiterträgt. Auch wenn die Ohren danach sauber windschnittig anlagen, fühlte Gunni sich weiterhin verfolgt als
der mit den Segelohren, nur dass jetzt seine Haare für einige Gmender "Übriggebliebenen"
Grund, zur "Vergasung oder rein in den Misthaufen bis sie abfallen", waren. Die Schiller Realschule in der dieser Nachkriegsschulleiter Rektor Urban tätig war, hat Gunni insofern in schlechter Erinnerung, weil ein Schüler der sich im Wald dan an einem Baum erhängte, nachdem der Leistungsdruck für ihn zu groß geworden war und er den Strick bedeutungsschwer in der Pause Gunni zeigte. Einmal schrie Gunni aus dem Fenster im ersten Stock der Schule unerkannt "blöde Fotze" einer Lehrerin hinterher. Die Klasse hielt dann beim leugnen zu Gunni. Urban verordnete darauf hin eine Kollektivstrafe. Mit Roland zusammen, einem Schwimmvereinshelden, erlebt Gunni seine erste sexuelle Erfahrung mit einem Mädchen namens Dora, d.h. Roland machte die Erfahrung mit "Packen", am Busen fummeln bei Dora und Gunni saß auf der Parkbank daneben. Später sagte Roland sie wäre eine "rote Seuchkachel" zu der Rothaarigen. Gunni war verwirt. Hanna, Gunnis erste Freundin, erste große Liebe wurde dann im Schullandheim erlebt. Während der Fahrt mit der Deutschen Bundesbahn zweiter Klasse dorthin ergriff Gunni eine Euphorie der Freiheit und Unbekümmertheit, infolgedessen er alle Mädchen mit Küssen bedachte. Der Klassenlehrer bemerkte das Turteln und Händchenhalten und untersagte dies, das brachte die erste Liebschaft intesiv zum Glühen. Bemerkenswert, Hanna blieb das einzige Mädchen, das Gunni in senem Leben jemals entjungferte. Die langen Beatleshaare waren Erkennungszeichen der Revoluzzer jener Zeit, Stones, Bob Dylan, Jack Kerouac... Gunnis Freund Wolfgang, der Schlagzeuger mit den Kochlöffeln, überredete ihn dann, GI´s, amerikanische Besatzungssoldaten, aufzulauern, die in Mutlangen stationiert Atomraketen bewachen, und sie um ein piece dope anzuschnorren. Wolfgang trommelte Hosen kaputt. Seine Mutter flippte dadurch täglich aus... Er hatte über AFN, dem Amisender, heimlich unter der Bettdecke Rhythm and Blues und Rock , wegen seiner hysterischen Mutter, gehört. Dabei erfahren, dass alle Bluesbarden kiffen und dann Musik hören. Wolfgang, Klaus und Gunni haben dieses Hörerlebniss unter Kiff Kiff nachvollzogen, unbedingt. Irgendwann hatten die drei für 10DM ein kleines Stück der braunen Substanz, wussten dann aber nicht genau wie konsumieren. Kein Kochlöffel hielt lange... Wolfgang brachte Gunni Paradiddle bei und leidlich Schlagzeug spielen. Klaus, sein Bassist, hatte schon einen Bass und was noch wertvoller war, ein sturmfreies, angstfreies Mietzimmer mit Plattenspieler. Dort trafen Sie sich zum Dope-Rauchen. Sie brannten das Papier am Silberpapier der Zigarettenschachtel ab, stülpten es durchstochen über eine Pfeife, krümmelten das Haschisch drauf. Sie inhalierten bis zum Hustenanfall, wenn es brannte... lernten so Joints drehen.. Sie rauchten alles was zu kriegen war, nahmen auch Pilze... LSD und Speed. Das meiste davon bezogen Sie in einer Disco mit dem Namen Disco Candy. Anfänglich hatte Gunni unter Dope Lachanfälle und konnte absolut nichts mehr ernst nehmen. Wolfgang und Klaus fühlten sich beim Musikhören durch Gunnis kichern aber gestört. Wolfgang erklärte resolut, wie man Musik und wie die alten Blueser, hören musste. Ohne Zeitgefühl im grenzenlosen Raum, von Instrument zu Instrument wechseln, um das Ganze zu erfassen. Musikhören war für Gunni bis dahin eher eine nebensächliche Assoziations Fanatasie, wie eine sich ständig ändernte Tapete, mit verschiedenen Motiven, Landschaften, Meeren und Schiffen etc.! Schlüsselerlebnisse beim Hören unter Dope hatte Gunni bald mit Dr. John the Night Tripper, Gri Gri und Jimi Hendrix, Electric Ladyland. Die drei hörten bald jede progressive Musik, die Sie kriegen konnten, viel Jazz wie Volker Kriegel aber auch Albert Ayler und Pharao Sanders etc. war dabei. Selektibles Hören lernen war für Gunni dann das Motto. Die drei flüchteten von da ab regelmäßig von den dominanten Eltern und deren Kontrolle schnellstmöglich weg, um auf eigenen Beinen zu stehen. So fanden Sie über einen ausgeflippten Unternehmersohn einen gemauerten verlassenen Taubenschlag, den Sie für 50 Mark mieteten, ausräumten und bewohnten. Endlich konnte ein richtiges Schlagzeug aufgebaut und mit dem Bass laut gespielt werden. Wolfgang war ein Mathemathiker am Schlagzeug, seine Rhythmen pedantisch ausgerechnet, damit konnte er tagelang seine Zeit verbringen. Klaus, eher ein ruhiger Zeitgenosse, hörte man selten üben. Gunni nutzte die Abnabelung von den Erzeugern zum Kiffen und Mädchen einladen. In der ernsten Welt studierte er weiter mühsam einige Semester Chemie und kümmerte sich um die Innenarchitektur des Taubenschlags mit der romantischen Sicht auf Gmend. Oft war Gunni zu stoned am nächsten Morgen, um die Fahrt nach Stuttgart anzutreten und schaffte so die meisten Fehlzeiten des Studienlehrgangs... Seine Leistungen, entsprechend noch mittelmässig, wichen der totalen Lustlosigkeit, als er sich mit dem Physikalisch-Chemischen-Rechnen-Dozent meinte anlegen zu müssen. Dessen Frage, in welchem Land man leben wollte, wenn man die freie Wahl hätte, empfand Gunni als furchtbar indiskret. Er gab zu Protokoll, dass es niemanden etwas angehe, Gesinnungsschnüffelei es wäre, er in einem Land leben wollte wo derartige Fragen nicht gestellt würden. Gunni konnte sich einfach nicht vorstellen bis an sein Lebensende, so schien es, Reagenzgläser zu schütteln für Konzerne wie Bayer BASF Hoechst etc. Das war in den 70igern des letzten Jahrhunderts. Die Rote Armee Fraktion hatte Gunni irgendwie teilweise mit ihrer Empörung erreicht. Klammheimliche Freude habe er dabei sicherlich mitempfunden... Der Club of Rom beeindruckte ihn dann nachhaltig. Im Magazin der Spiegel stand "Wer nicht mitmacht (mit Computern), kann nicht überleben!"- Daraufhin kaufte Gunni nach seiner ersten sechsmonatigen Indienreise einen Sinclair 1KB Computer für 100 DM und begann zu der von Computern verwalteten Menschheit sein Gegengewicht zu erarbeiten. Er wolle überleben und nicht nur verwaltet werden! Heutzutage stehen vernetzte PC´s mit Gigabytes Speicher und Gigahertz Takt und ungezählten Festplatten seinem Tatendrang auf musikalischem und anderen Gebieten zur Verfügung. Fast wurde er zum Sammler und Jäger von Hard- und Software ... bis er dieses Buch begann. Einige Tests CD-Produktion, Grafik und Siteschreiben habe er hinter sich. Jetzt ist er 57 und hat die Chance ev. noch etwas zustande zubringen. Insha Allah. Seine Mutter (83) bekommt nächste Woche zwei Herzklappen durch künstliche ersetzt, Helen, seine Tochter kommt zu Besuch und stellt das Enkelkind Klara vor. Simon und Henry, seine Söhne, (Gymnasium und Kindergarten) sowie Marion seine Noch Frau (Apotheke) halten ihn halbwegs jung. Genug Schlaf vorausgesetzt, klappt das dann auch gut.
Eine kurze Zusammenfassung eines Traumes: Irgendwie kam Gunni während seiner vielen Reisen nach SunFunCity, frag bitte nicht, lieber Leser, mit wem und wie und wo das liegt, Südafrika eventuell... Scho,n das beginnende Eintrittsritual zum Festival SunFunCity stach von Weitem symbolisch als nicht einfach zu erklimmender Kuppelhang sofort ins Auge. Ein schwarzgelockter Mulatte in einem wackeligen Turm aus Hölzern, gefertigt mit internem Aufzug, in dem man zusammen mit ihm sehr weit nach oben gezogen wurde, auch wegen der Rundumsicht, verlangte allerlei Verrenkungen im Fahrstuhl und zu lösende Rätsel, bis Gunni schlieslich die Eintrittskarte ergattert hatte. SunFunCity verlangt Kommunikation, Spontaneität etc. Alles und Jedermann/frau verhält sich sehr sehr sexy. Bei Versammlungen werden viele auf besondere Weise gefordert, um zum jeweiligen Thema Stellung zu beziehen, gerade wenn einer/eine eigentlich nicht will. Spass hatte dabei die höchste Priorität und endet meist mit öffentlich zelebriertem Sex. Durch Witz und seine Schamlosigkeit konnte Gunni einen guten Status bereits erreichen. Diesen Status verlor er jedoch sofort wieder und wurde deshalb zeitweilig aus SunFunCity verstossen. Nach erfolgreicher Rückkehr erkannte Gunni die Schwachstelle des Systems, die nicht im Einklang mit dem sonstigen Treiben in SunFunCity stand, dem Turm und seinem Portier. Beim erneuten Eintrittsritual in der Höhe des Turms nützte er so die Instabilität des schwankenden Gebildes und stürzte ihn um. Beim Sturz verlor der Turmwart alle seine Privilegien und Gunni gewann dieselben... Sogleich stellte er einen Strassenjungen als Vize ein, um Kinder zu beschäftigen und stellte ihm gegenüber den nicht sehr viel Älteren Kulturbeauftragten. Bei Orgien festigte sich zunächst sein Stand als neuer Diktator von SunFunCity. Der Frauengruppe um ihn herum, im Wesentlichen vertreten durch vier Mächtigere, wurde solches Leben bald zu kompliziert. Am Ende des Traumes gab Gunni, kurz bevor die ersten Frauen entnervt abreisen wollten, alle Macht den vier Frauen, seinem Harem, in dessen Mitte er nun lieber den senilen Gockel abgab. Vor langen Jahren, seit 1995, als Siteschreiben das Abenteuer zum Ich noch möglich machte, entstand dieses Buch, wohl aber eher mit einem anderen Titel, etwa "Schwanz Günter war sein Name" oder "Sie nannten Ihn Schwanz Günter". Traum zwei: Mit einer öffentlichen Orgie, drei Frauen, vermutlich in Wien oder in Zürich, erlebte Schwanzträger, Rufname Gunni, folgende Szene: Sie lümmeln also fast nackt in kalter Öffentlichkeit auf unbepolsterten Pflastersteinen jener Innenstadt oder einer der anderen. Wir, das sind drei Freundinnen, davon hatte Gunni nie viele, beginnen sich sogleich körperlich zu stimulieren. Gerdi, eine blonde wunderhübsche Dekorateurin, seine allererste Enttäuschung, küsst gerade Renis kleines schüchternes Gesicht, mit den langen braunen Haaren. Fischgeruch wabert vom Bräter herüber. Die herbschöne Karin mit den älteren Sommersprossen spitzt die Lippen. Willig zeigt sie ihre Zunge. Sie streicht mit dem Handrücken über Ihre Zunge und entblößt dann Rücken und Armpartien des Mädchens. Passanten bleiben stehen und mustern verständnislos, halb erstaunt diese kleine demonstierende Gruppe. "Wir müssen unsere Sexualität ausleben!", so liest sich gesprayt, schlampig zwischen zwei Besenstielen aufgestellt, das Transparent auf Renis Bettlaken! Mit wachen geweiteten Augen, eher momentan unbeteiligt, fühlt Gunni sich durch die Blicke der Menschen aufgemuntert, ebenfalls zu ungelenken Liebkosungen veranlasst. Zuerst greift er provokant mehrfach in seinen Schritt, um Reaktionen des Publikums auszulösen . Sein Schwanz wird dabei langsam steif. Proteste bleiben aus. Nun fokusiert er die Mädchen. Empörte Bemerkungen, "schamlos" oder "geht doch nicht" streifen durch sein Hirn. Hören kann er vom Publikum jedoch nichts! Versunken, im Nebel der Wahrnehmung gaukeln Projektionen wie die Notwendigkeit "das muss ich machen" vor seinem geistigen Auge. Alsdann tobt ein sich hektisch steigerndes unlustiges Küssen und Kosen ohne wirkliche Phantasie durch sein Innenleben. Schlecken und Stöhnen ohne Geilheit, gespielte Lust zum abtörnen, er will deshalb mit sexuellen Erlebnissen einhalten und eingestehen, was er macht, kommt generell nicht an! So könnte sein bisheriges Leben auf einen Nenner gebracht werden. Es kommt nicht an! Gunni kommt nicht an! Das stimmt insofern, sagt sofort eine andere Stimme in ihm, als dass seine Eltern ihn nicht liebten. Umso mehr er ein kleiner respektloser Kerl war und anders als die meisten Babys, mit abstehenden Ohren ausgestattet, am Rande der schwäbischen Alb zur Welt kam. Sein Vater hat im Krieg unter Hitler nur einmal in Norwegen mit einer vereisten Flak auf einen Aufklärungsflieger schießen müssen. Wirklich treffen wollte er damals nicht. Er meldete sich stets zu nichts freiwillig im Krieg, erzählte er seinem Sohn einmal. Das rettete ihm das Leben und bewahrte ihn vor unbequemem Aufgaben, sagt er. Ein weiterer Sinnspruch neben "Melde dich im Krieg nie zu etwas freiwillig", war "sei es", den er immer an die 3 Geschwister weitergab, den hatte auch er geerbt! "Sei Es" Stammte zweifellos ebenfalls von seinem Vater, so wie seine Kinder das hören werden. Seines Vaters Vater, unser Großvater Ernst Heidler, Bahnbeamter, von dem Gunni leider kein Foto kennt, zog seine beiden Kinder in der Nähe von Pilsen Wiesengrund (Dobrany) als Bahnhofsvorsteher in der Tschechoslowakei auf. Vielleicht eine Vorsehung, festgeschrieben in den Genen, sich selbst reproduzierende Ähnlichkeit, dass Gunni und auch seine Kinder ohne leibliche Grossväter aufwuchsen. Sein Vater war Bierbrauermeister, wie sein Großvater auch, kein Wunder, wenn man weiß wo das Gebräu aus Hopfen, als dem Hanf verwandte Berauschung, mächtig an Popularität zulegte, in Pilsen nämlich. Gunnis Opa wurde letztlich im Internierungslager Bory von den Tschechen erschlagen, nachdem er drei Hitlerjugendstandartenführer aus dem zum Gefängnis umfunktionierten Bahnhof entkommen lies.. Vermutlich legte Gunnis Vorfahr keinen großen Wert auf deren konsequente Kasernierung. Wie auch? Am Ende des Krieges war Gunnis Vater ohne Heimat, Flüchtling. Er erlangte seinen Braumeister spät in Holland, nebenbei studierte er Porno-Fotos. Die Sammlung fiel Gunni in den 60ern während seiner Pupertät zufällig bei Nachforschungen mal in die Hände und erlaubte kurzzeitig eine Aufbesserung des Taschengeldes bis zur Aufdeckung des Skandals. Auch sammelte Gunnis Vater fleißig Briefmarken des Hitlerregimes. Eine Anstellung bekam er 1948 bei Quenzer-Bräu an Gunnis Geburtsort in Urach. Gunnis Mutter Theresia arbeitete zu dieser Zeit in der Küche der Kneipe zum Quenzer-Bräu. Täglich kam sie von der rauen schwäbischen Alb ins Tal nach Urach zu ihrer Arbeit geradelt. Neun ihrer Geschwister lebten dort auf der Hochebene schwäbische Alb in dem erzkatholischen Örtchen mit dem Namen Westerheim in einem Bauernhof, dem Gunnis Mutter zu entkommen suchte. Als seine Eltern heirateten, hatten sie zuerst mit dem Pfarrer von Westerheim auf der Alb zu reden, der riet ab, einen Flüchtling zum Mann nehmen war nicht üblich. Zwei deutliche, quälende erste Erinnerungen hat Gunni an seine ersten Lebensjahre ab 1951. Irgendwie kann er sich an schlecht gewaschene, schlecht ausgekochte Stoffwindeln, deren stinkenden Geruch und an ein älteres Paar, als ihn drangsalierende Pflegeeltern, erinnern. Wohl, weil er brüllte, hat dieses alte Frauengesicht sich schlagartig durch kneifen in sein Bewusstsein eingebrannt. Nun, warum erzählt Gunni das? Nun, warum erzählt Gunni das? Eventuell ist dem Leser der Bogen zu weit gespannt? Ein Leben, sein Leben, das 1950 im April begann, fast zu Hitlers Geburtstag, 4 jahre nach des Diktators Selbstentleibung, führte ihn im anschließenden Weltfrieden - mehr als ein halbes Jahrhundert lang als Deutscher "these fucking germans" auch in der weiten Welt herum. Nicht als Tourist und nicht als Chronist erlebte Gunni viele Jahre das Stigma des schuldigen Deutschen und die Pein des Anderssein. Begonnen hatte dieses Fühlen bald nach seiner Geburt! Durch seine Segelfliegerohren war er stets irgendwie auffallend und etwas Besondereres. "Der hat was an den Ohren"! Nur wenige Jahre waren nach Adolfs phänomenalem Scheitern vergangen. Aus heutiger Sicht, warum das Wirtschaftwunder und die Teilung Deutschlands zur heutigen materiellen Weltherrschaft führte, ist schwer zu verstehen. In der Grundschule, in den ersten Klassen, bekam Gunni noch einen Hauch davon mit, wie die Eltern diesen Hype erlebt haben mussten. Es gab für ihn noch Prügelstrafe, Tatzen, wenn eine Gerte auf die ausgestreckten Finger schmerzhaft herunterpfiff. Auch der Rücken musste einige Male Bekanntschaft mit dem Ast des Lehrers machen. Dem Rektor der Schillerschule, Erdkundelehrer. Dieser betrat morgens das Klassenzimmer, zu stramm diszipliniert stehenden Schülern, nicht etwa mit einem "Guten Morgen liebe Schüler" sondern mit dem Lied "Auf Du junger Wandersmann, jetzo kommt die Zeit heran"! Die Schüler mussten das Lied jedesmal mitbrüllen, dann erzählte Rektor von verlorenen und besetzten Ostgebieten. Jeden Morgen! Nach 50 feudalfürstlich erlebten Jahren ist Gunni in der coolen Situation zu resumieren, als weltpolitisch gesehen ein halbes Jahrhundert lang das Täterkind, sogenannte Opfer eines verlorenen Weltkrieges, gelebt haben durfte wie ein Feudalfürst. Vornehm, ohne jeweden Mangel und materiell bestens ausgestattet, bis auf den heutigen Tag. Gunni kann sein Glück tatsächlich nicht fassen! Verrückt, aber das Beste kommt vermutlich erst noch! Ausflug in Gunnis politischen Zukunftspessimismus: Hier eingestreut nun ein kurzer Ausflug in Gunnis politischen Zukunftspessimismus: Er sagt, wir Deutschen haben den letzten Weltkrieg unter Opfern, Säuberungen, Zerstörung und milionenfachem Mord gewonnen, ja gewonnen, nicht nur überlebt. Die Amis, als Volk, mit ihrer derzeitigen Gesellschaft, sehen jedenfalls nicht wirklich so gut aus, oder? Übriggeblieben nach dem Krieg ist für Deutschsprachige jedenfalls ein Status der fast vollendeten Unverwundbarkeit der "Herrenmenschen". Ausgestattet mit den weltweit besten Landschaften und viel viel materieller Unabhängigkeit. Die, die heute 2005 den Zionismus bekämpfen, belassen Deutschland deshalb im Sonderzustand. Sie bewundern das Deutsche Volk insgeheim für dessen bereits erbrachte Leistungen auf martialischem Gebiet. Egal wie die augenblickliche offizielle Sprachart auch lauten mag: Befindest du dich in Afghanistan, wirst du als Deutscher meist freudig von den Älteren mit Hitler in Verbindug gebracht, den kennen dort viele noch und auch Mercedes, natürlich, Autos sowieso. Durch die 40jährige Teilung hat der Nachkriegsdeutsche gelernt, Amerika und Russland für seine Zwecke zu benützen, so sagt es die arabische Welt. Hier wird dieses nützliche Image meist unter dem Teppich gehalten. Das Wohlstandspendel mag momentan mal mehr in die östliche Mangelverwaltungsgesellschaft ausschlagen, dadurch wachsen "gesamtdeutsche Tugenden" wie z.B. Verzicht, Organisation und Zusammenrücken zur Allgemeinnotwendigkeit. Palästinenser halten die Deutschsprachigen deshalb manchmal für die Intelligenz der Welt... Schicksalhaft wird Europa unter der Verwaltung von Zentraleuropa mit dem Rest der Welt wegen eines Informationskollapes, daraus resultierenden schwarzen Freitagen aller Börsen, eines zeitnahen katastrophalen Tsunamis Japans irgendwann untergehen... Oder was meinst, mein/e Liebe/r? Einmal schrie Gunni aus dem Schul Klassen Fenster im ersten Stock unerkannt "blöde Fotze" einer Lehrerin hinterher, die Klasse hielt zu ihm. Mit Roland zusammen, einem Schwimmvereinshelden, erlebte Gunni seine ersten sexuellen Erfahrungen mit einem Mädchen, namens Dora, d.h. Roland machte die Erfahrung. Mit Packen, am Busen und fummeln bei Dora. Gunni saß auf der Parkbank daneben. Später sagte Roland mal
"rote Seuchkachel" zu der Rothaarigen. Die langen Beatleshaare waren Erkennungszeichen der Revoluzzer jener Zeit. Stones , Bob Dylan , Jack Kerouac ... Gunnis Freund , der Schlagzeuger mit den Kochlöffeln, Wolfgang, überredete Gunni schlieslich GI´s , (amerikanischen Besatzungssoldaten) aufzulauern, die in Mutlangen stationiert Atomraketen bewachten, um sie um ein piece dope anzuschnorren. Wolfgang trommelte zuhause Hosen mit Kochlöffeln kaputt. Seine Mutter flippte darüber täglich hysterisch aus.. Kein Kochlöffel, keine Hose hielt lange.. Wolfgang hörte gerne über AFN dem Amisender, heimlich Rhythm und Blues und Rock unter der Bettdecke, wegen seiner
unerträglichen Mutter. Dabei hat er erfahren dass alle Bluesbarden kifften. Er wollte dann dieses Hörerlebniss unter Kiff Kiff nachvollziehen, unbedingt. Irgendwann gab es für 10DM ein kleines Stück der braunen Substanz, die drei Freunde wussten dann aber nicht genau wie das zu konsumieren war. Anfänglich hatte Gunni unter Dope Lachanfälle und konnte absolut nichts mehr ernst nehmen, dadurch fühlten sich Wolfgang und Klaus aber beim Musikhören gestört. Wolfgang erklärte dann, wie man Musik und wie die alten Rythm Blueser, bekifft zuhörten. Nämlich "ohne Zeit, im grenzenlosen Raum", von Instrument zu Instrument wechselnd, um das Ganze zu erfassen". Musik war für Gunni bis dahin eher eine Assoziations Fantasie, wie eine sich änderndte Tapete, mit verschiedenen Motiven, Landschaften, Meeresrauschen mit Schiffen etc. Dann lernte er selektiv hören , einzelne Instrumente verfolgen und verstehen. Schlüsselerlebnisse beim Hören unter Dope hatte Gunni alsbald mit Dr. John the Night Tripper, Gri Gri und Jimi Hendrix, Electric Ladyland. Sie hörten jede progressive Musik, die sie kriegen konnten, viel Jazz wie Volker Kriegel aber auch Albert Ayler und Pharao Sanders war dabei etc. So flüchteten die drei also nahezu täglich von den dominanten Eltern und deren Kontrolle schnellstmöglich in Klausens Bude , zum kiffen und Musk hören. Licht aus, Rechtsanschlag am Verstärker und ab dafür. Auf eigenen Beinen zu stehen war bald das Ziel der drei Freunde. So fanden sie über einen ausgeflippten Unternehmersohn einen gemauerten verlassenen Taubenschlag, den sie für 50 Mark pro Monat mieteten, ausräumten und bewohnten. Endlich konnte ein richtiges Schlagzeug aufgebaut und mit dem Bass laut gespielt werden. Wolfgang war ein Mathematiker am Schlagzeug, seine Rhythmen pedantisch ausgerechnet. Damit konnte er tagelang seine Zeit verbringen. Klaus, eher ein ruhiger Zeitgenosse hörte man stundenlang brummen, sah man seltener üben. Gunni nutzte die Abnabelung von den Erzeugern zum Kiffen und Mädels einladen. In der ernsten Welt studierte er weiter mühsam vier Semester Chemie und kümmerte sich um die Innenarchitektur des Taubenschlags mit der romantischen Sicht auf Gmend. Oft war Gunni zu stoned am nächsten Morgen, um die Fahrt nach Stuttgart zum Chemiestudium anzutreten und schaffte so die meisten Fehlzeiten des Studienlehrgangs... Seine Leistungen, dann entsprechend mittelmässig, wichen der totalen Lustlosigkeit, als er sich mit dem Physikalisch-Chemischen-Rechnen-Dozent meinte anzulegen. Dessen Klausur Frage, in welchem Land man leben wollte, wenn man die freie Wahl dazu hätte, empfand Gunni als furchtbar indiskret. Gunni gab dann zu Protokoll, dass es niemanden etwas angehe, Gesinnungsschnüffelei es wäre, er in einem Land leben wolle wo derartige Fragen nicht mehr gestellt würden. Gunni konnte sich das einfach nicht mehr vorstellen, bis an sein Lebensende, Reagenzgläser zu schütteln für Konzerne wie Bayer BASF Hoechst etc. X Das war in den 70igern. Die Rote Armee Fraktion hatte Gunni irgendwie mit ihrer Empörung auch erreicht.. Klammheimliche Freude hat er sicherlich auch empfunden... Seine Mutter (83) bekommt nächste Woche zwei Herzklappen durch künstliche ersetzt, Helen, seine Tochter kommt zu Besuch und stellt das Enkelkind Klara vor. Simon und Henry, seine Söhne, (Gymnasium und Kindergarten) sowie Marion seine Frau (Apotheke) halten ihn halbwegs jung.. Genug Schlaf vorausgesetzt, klappt das auch gut. Kurze Zusammenfassung eines Traumes: Irgendwie kam Gunni während seiner vielen Reisen auch nach SunFunCity. Schon das beginnende Eintrittsritual zum Festival SunFunCity stach von Weitem als nicht einfach zu erklimmender Kuppelhang sofort ins Auge. Ein schwarzgelockter Mulatte in einem wackeligen Turm aus Hölzern, gefertigt mit internem Aufzug, in dem man zusammen mit ihm sehr weit nach oben gezogen wird, Auch wegen der Rundumsicht, verlangte die Ersteigung allerlei Verrenkungen im Fahrstuhl und zu lösende Rätsel, bis schlieslich die Eintrittskarte ergattert war. SunFunCity verlangt Kommunikation, Spontaneität etc. Alles und Jedermann/frau verhält sich dort sehr sehr sexy. Bei Versammlungen werden viele auf besondere Weise gefordert, um zum jeweiligen Thema Stellung zu beziehen. Gerade dann wenn einer/eine eigentlich nicht will. Spass hat dabei die höchste Priorität und endet meist mit öffentlich zelebriertem Sex. Durch Witz und seine Schamlosigkeit konnte Gunni einen guten Status bereits erreichen. Diesen Status verlor Gunni jedoch sofort wieder und wurde deshalb zeitweilig aus SunFunCity verstossen. Nach erfolgreicher Rückkehr erkannte Gunni die Schwachstelle des Systems, die nicht im Einklang mit dem sonstigen Treiben in SunFunCity stand, dem Turm und seinem Portier. Beim erneuten Eintrittsritual in der Höhe des Turms nützte Gunni so die Instabilität des schwankenden Gebildes und stürzte ihn um. Beim Sturz verlor der Turmwart alle seine Privilegien und Gunni gewann dieselben... Sogleich stellte Gunni einen Strassenjungen als Vize ein, um Kinder zu beschäftigen und stellte ihm gegenüber den nicht sehr viel Älteren Kulturbeauftragten. Bei Orgien festigte sich zunächst sein Stand als neuer Diktator von SunFunCity. Der Frauengruppe um Gunni herum, im Wesentlichen vertreten durch vier Mächtigere, wurde solches Leben bald zu kompliziert. Am Ende des Traumes gab Gunni, kurz bevor die ersten Frauen entnervt abreisten, alle Macht den vier Frauen, seinem Harem, in dessen Mitte Gunni nun lieber den senilen Gockel abgab.
Vor einigen Jahren, 1995, als Siteschreiben das Abenteuer zum Ich möglich machte, entstand dieses Buch, wohl aber eher mit einem anderen Titel, etwa "Schwanz Günter war sein Name" oder "Sie nannten Ihn Schwanz Günter". Mit einer öffentlichen Orgie, drei Frauen, vermutlich in Wien oder in Zürich, erlebte Schwanzträger, Rufname Gunni, folgende Traum Szene: Sie lümmeln also fast nackt in kalter Öffentlichkeit auf unbepolsterten Pflastersteinen jener Innenstadt oder einer der anderen. Gunni und drei Freundinnen, davon hatte Gunni nie viele, beginnen sogleich körperlich zu stimulieren. Gerdi, eine blonde wunderhübsche Dekorateurin, seine allererste Enttäuschung, küsst Renis kleines schüchternes Gesicht, mit den langen braunen Haaren. Fischgeruch wabert vom Bräter herüber. Die herbschöne Karin mit den älteren Sommersprossen spitzt die Lippen. Willig zeigt sie ihre Zunge. Sie streicht mit dem Handrücken über Ihre Zunge und entblößt dann Rücken und Armpartien des Mädchens. Passanten bleiben stehen und mustern verständnislos, halb erstaunt diese kleine demonstierende Gruppe. "Sie müssen ihre Sexualität ausleben!", so liest sich gesprayt, schlampig zwischen zwei Besenstielen aufgestellt, das Transparent auf Renis Bettlaken! Mit wachen geweiteten Augen, eher momentan unbeteiligt, fühlt Gunni sich durch die Blicke der Menschen aufgemuntert, ebenfalls zu ungelenken Liebkosungen veranlasst. Zuerst greift Gunni provokant mehrfach in seinen Schritt, um Reaktionen des Publikums auszulösen. Sein Schwanz wird dabei mühsam hart. Proteste bleiben aber aus. Dann fokusiert Gunni die Mädchen. Empörte Bemerkungen, "schamlos" oder "geht doch nicht" streifen durch sein Hirn. Hören kann Gunni vom Publikum jedoch nichts! Versunken, im Nebel der Wahrnehmung gaukeln Projektionen wie die Notwendigkeit "das muss ich machen" vor seinem geistigen Auge. Als dann tobt ein sich hektisch steigerndes unlustiges Küssen und Kosen ohne wirkliche Fantasie durch sein Innenleben. Schlecken und Stöhnen ohne Geilheit, gespielte Lust kann abtörnen, Gunni will deshalb mit sexuellen Erlebnissen einhalten und sich eingestehen, das was ich mache, kommt generell nicht an! So könnte sein bisheriges Leben auf einen Nenner gebracht werden. Es kommt nicht an! Gunni kommt nicht an! Das stimmt insofern, sagt sofort eine andere Stimme in ihm, als dass seine Eltern ihn nicht liebten. Umso mehr Gunni ein kleiner respektloser Kerl war und anders als die meisten Babys, mit abstehenden Ohren ausgestattet, am Rande der schwäbischen Alb zur Welt kam. Eine kurze Zusammenfassung eines Traumes 3: Irgendwie kam Gunni während seiner vielen Reisen nach SunFunCity, Frag bitte nicht, lieber Leser, mit wem und wie und wo das liegt, Südafrika eventuell .. Schon das beginnende Eintrittsritual zum Festival SunFunCity stach von weitem als nicht einfach zu erklimmender Kuppelhang sofort ins Auge. Ein schwarzgelockter Mulatte in einem wackeligen Turm aus Hölzern, gefertigt mit internem Aufzug, in dem man zusammen mit ihm sehr weit nach oben gezogen wurde, auch wegen. der Rundumsicht, verlangte das allerlei Verrenkungen, im Fahrstuhl und zu lösende Rätsel bis Gunni schlieslich die Eintrittskarte ergattert hatte. SunFunCity verlangt Kommunikation, Spontanität etc. Alles und Jedermann/frau verhält sich sehr sehr sexy. Bei Versammlungen werden viele auf besondere Weise gefordert, um zum jeweiligen Thema Stellung zu beziehen, gerade wenn einer/eine eigentlich nicht will. Spass hatt dabei die höchste Priorität und endet meist mit öffentlich zelebriertem Sex. Durch Witz und seine Schamlosigkeit konnte Gunni einen guten Status bereits erreichen. Diesen Status verlor Gunni jedoch sofort wieder und wurde deshalb zeitweilig aus SunFunCity verstossen. Nach erfolgreicher Rückkehr erkannte Gunni die Schwachstelle des Systems, die nicht im Einklang mit dem sonstigen Treiben in SunFunCity stand, dem Turm und seinem Portier. Am Ende des Traumes gab Gunni, kurz bevor die ersten Frauen entnervt abreisten, alle Macht den vier Frauen, seinem Harem, in dessen Mitte Gunni nun lieber den senilen Gockel abgab.
Sie lümmeln also fast nackt in kalter Öffentlichkeit auf unbepolsterten Pflastersteinen jener Innenstadt oder einer der Anderen. Wir, das sind, drei Freundinnen, davon hatte Gunni nie viele, beginnen uns sogleich körperlich zu stimulieren. Gerdi eine blonde wunderhübsche Dekorateurin, seine allererste Entäuschung, küsst gerade Renis kleines schüchterne Gesicht, mit den langen braunen Haaren. Fischgeruch
wabert vom Bräter herüber. Die herbschöne Karin mit den älteren Sommersprossen
spitzt die Lippen. Willig, zeigt sie ihre Zunge. Sie streicht mit dem Handrücken über Ihre Zunge und entblöst dann Rücken und Armpartien des Mädchens . Passanten bleiben stehen und mustern verständnislos, halb erstaunt unsere kleine demonstierende Gruppe. "Wir müssen unsere Sexualität ausleben!", so liest sich gesprayt, schlampig zwischen zwei Besenstielen aufgestellt, das Transparent auf Renis Bettlaken ! Mit wachen geweiteten Augen, eher momentan unbeteiligt, fühle ich mich durch die Blicke
der Menschen aufgemuntert ebenfalls zu ungelenken Liebkosungen veranlasst. Zuerst greift Gunni provokant mehrfach in seinen Schritt um Reaktionen des Publikums auszulösen . Sein Schwanz wird dabei mühsam hart. Proteste bleiben aber aus. Nun focusiere Gunni die Mädchen. Empörte Bemerkungen, "schamlos" oder "geht doch nicht " streifen durch sein Hirn. Hören kann Gunni vom Publikum jedoch nichts! Versunken, im Nebel der Wahrnehmung gaukeln Projektionen wie die Notwendigkeit "das muss Gunni
machen"
vor seinem geistigen Auge. Alsdann tobt ein sich hektisch steigerndes unlustiges Küssen und Kosen ohne wirkliche Phantasie, durch sein Innenleben. Schlecken und Stöhnen ohne Geilheit, gespielte Lust kann abtörnen, Gunni will deshalb, mit sexuellen Erlebnissen einhalten und eingestehen, was Gunni mache, kommt generell nicht an! So könnte sein bisheriges Leben auf einen Nenner gebracht werden. Es kommt nicht an! ICH komme nicht an! Das stimmt insofern, sagt sofort eine andere Stimme in mir, als dass seine Eltern
ihn nicht liebten . Um so mehr Gunni ein kleiner respektloser Kerl war und anders als die meisten Babys, mit abstehenden Ohren ausgestattet, am Rande der schwäbischen Alb zur Welt kam. "Sei es"tammte zweifellos ebenfalls von seinem Vater, so wie seine Kinder das nun wiederholt hören mussten. Sein Vater , Großvater auch Ernstl Heidler, war Bahnbeamter, von dem Gunni leider kein Foto kennt, zog seine beiden Kinder in der Nähe von Pilsen Wiesengrund (Dobrany) als Bahnhofsvorsteher in der Tschechoslowakei auf. Vielleicht eine Vorsehung, festgeschrieben in den Genen, sich selbst reproduzierender Ähnlichkeit,
dass Gunni
und auch seine Kinder ohne leibliche Grossväter aufwuchsen. Gunnis Vater
wurde Bierbrauermeister, wie sein Großvater auch, kein Wunder, wenn man weiss wo das Gebräu aus Hopfen, als dem Hanf verwandte Berauschung, mächtig an Popularität zulegte, in Pilsen nämlich. Gunnis Großvater wurde letztlich im Internierungslager Bory, von Tschechen erschlagen, nachdem drei Hitlerjugendstandardenführer aus dem zum Gefängnis umfunktionierten Bahnhof entkommen konnten. Vermutlich legte Großvater Ernstl Vater von Gunnis Vater von Ernstl Junior und Tante Erna, keinen
großen Wert auf deren konsequente Kasernierung. Warum auch? Am Ende des Krieges war sein
Vater und Tante Erna ohne Heimat, Flüchtlinge. Er erlangte seinen Braumeister spät in Holland, nebenbei studierte er Porno Fotos. Die Sammlung fiel Gunni in den 60ern während seiner Pupertät zufällig bei Nachforschungen in die Hände und erlaubte kurzzeitig eine Aufbesserung des Taschengeldes, bis zur Aufdeckung des Skandals. Auch sammelte sein Vater fleissig Briefmarken des Hitlerregimes. Eine Anstellung bekam er bei Quenzer Bräu an Gunnis Geburtsort Urach. Das war 1948. Seine Mutter Resi
arbeitete zu dieser Zeit in der Küchen
Kneipe zum Quenzer Bräu. Täglich kam sie von der rauhen Schwäbischen Alb ins Tal nach Urach zu ihrer Arbeit geradelt. 9 Geschwister lebten dort auf der Hochebene in dem erzkatholischen Örtchen mit dem Namen Westerheim in einem Bauernhof dem sie zu entkommen suchte. Als Gunnis Eltern heirateten hatten sie zuerst mit dem Pfarrer von Westerheim auf der Alb zu reden, der riet ab, einen Flüchtling zum Mann zu nehmen war nicht üblich. |
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